Hotels in Berlin: Hotel Honigmond
Das “ackselhaus & blue home” findet sich gemeinsam mit dem Berliner Hotel “Honigmond” in folgenden Publikationen: Marco Polo Reiseführer 2009/ 2010, Cool Hotels Germany (Ausgabe 2008). Für Berlin-Besucher sind die beiden restaurierten Honigmonds-Hotels ein idealer Ausgangspunkt, die Sehenswürdigkeiten des historischen Zentrums von Berlin-Mitte zu Fuß zu erreichen. Das Scheunenviertel oder die Friedrichstraße sind nur 300 Meter entfernt. Bis zu den Hackeschen Höfen, der Museumsinsel, zur Prachtallee Unter den Linden oder dem Reichstag gehen Sie rund 15 Minuten. Die beiden Honigmonds-Hotels liegen nur 250 Meter voneinander entfernt und befinden sich im Dreieck Chausee-, Invaliden-, Torstraße. Das Hotel Honigmond befindet sich über dem traditionsreichen Restaurant gleichen Namens, in der liebevoll restaurierten „Bel Etage“ eines 1899 erbauten Eckhauses in Berlin-Mitte. Wer eine ruhige und trotzdem zentrale Lage favorisiert, wer in großzügigen, sorgfältig modernisierten Zimmern mit Stuckdecke und Dielenfußboden wohnen möchte, wer sich ein stilvolles Ambiente und sympathischen Service zu einem gemäßigten Preis wünscht, der ist im Honigmond Hotel an der richtigen Adresse. Der Empfangsbereich ist, wie das gesamte Hotel, liebevoll restauriert worden. Eine Wand wurde gänzlich vom Putz befreit, die übrigen Wände sind in warmen Farben gehalten. Der Kronleuchter und die Möbel aus Leder und Eichenholz wurden von der altehrwürdigen Münchner Zentrale der Bayrischen Hypotheken- und Wechselbank gestiftet und schaffen eine stilvolle Atmosphäre. Eingerichtet wurde das Restaurant Honigmond mit schlichten alten Holztischen und Holzstühlen im Kaffeehausstil. Zahlreiche Kerzen zaubern ein warmes Licht, das durch große Spiegel vervielfacht wird. Im hinteren Gastraum steht ein altes Klavier. Ein Ort, um in stimmungsvoller Atmosphäre das Leben zu genießen.
An der Invalidenstraße / Ecke Eichendorffstraße wurde um die Jahrhundertwende herum der “Stettiner Bahnhof” errichtet, der den gesamten Zugverkehr in Richtung Norden und Nordosten (Baltikum, Stralsund, Stettin, Königsberg) regelte. Nebenan gab es den “Vorortbahnhof” und ca. 700 Meter weiter westlich den “Hamburger Bahnhof”, dessen Reste heute als Museum genutzt werden. Der Kiez war also geprägt durch die Arbeiter in den Lokomotivwerken und die vielen Reisenden, die hier landeten. Es gab zahlreiche Hotels. In diesem Bahnhofsviertel, durchsetzt mit viel Rotlicht-Millieu, gab es an fast jeder Straßenkreuzung mehrere Bier-Kneipen, welchen wegen der dichten Besiedlung die Funktion des öffentlichen Wohnzimmers zukam. An der Kreuzung Tieckstraße / Borsigstraße gab es drei Kneipen. Eine wurde im Krieg zerstört, in einer ist heute ein Schlüsselgeschäft, und eine ist das Borsig-Eck, der heutige Honigmonds.
1995 entschlossen sich zwei Galeristen und Künstler aus der Nachbarschaft, der traditionsreichen Gaststätte zu neuem Leben zu verhelfen. Abseits aller Touristenströme eroberte sich der Honigmonds durch die Qualität seiner Küche und seine fairen Preise ein Stammpublikum. Die beiden Galeristen erkannten jedoch, daß Gastronomie nicht nur mit Schöngeist verbunden ist, sondern auch mit viel harter Arbeit. Da die Galeristen sich aus dem Gastronomiegeschäft zurückziehen wollten, wurde 1997 ein neuer Inhaber für den HONIGMOND gesucht. Der Honigmonds als kulinarisch-sozio-kulturelle Institution mußte erhalten bleiben! Mangels Zeit führten die bisherigen Mitarbeiter, alle aus der Nachbarschaft stammend, die Gaststätte zunächst weiter. Der neue Inhaber, der ebenfalls ein enger Freund des „ackselhaus & blue home“ in Berlin ist, hatte nämlich keine Zeit, da er 1998 damit beschäftigt war, die Bel-Etage des Hauses zu einer Beherbergungsstätte der besonderen Art auszubauen. Aufgrund der hohen Nachfrage entstand im Jahr 2000 die Honigmonds-Dependance Garden Hotel um die Ecke in der Invalidenstraße.